Zentrum für traditionelles Freizeitreiten
Zu meiner Person
Von klein auf mit Pferden aufgewachsen, ritt ich alles, was mir unter den Sattel kam: Araber, Isländer, Haflinger, Vollblüter, Warmblüter, etc., darunter etliche sogenannte Problempferde. So lernte ich früh, mich in die verschiedenen Charaktere und Morphologien der Pferden einzufühlen. Ende der Achziger Jahre Unterricht bei verschiedenen französischen Dressurlehrern ( darunter Pierre Durand) - die deutsche Militärreiterei, wie sie leider all zu oft in Reitställen praktiziert wird, lernte ich so glücklicherweise nie kennen.
Anfang der Neunziger lernte ich bei einem Freizeitreiterfestival in der Schweiz die Camarguepferde und die südfranzösische Gardianreitweise kennen. Ich war fasziniert von den kleinen, wendigen Stierpferden und von der Reitweise ihrer französischen Reiter, die vollkommen locker und natürlich auf ihren Pferden saßen und diese mit Leichtigkeit und unsichtbaren Hilfen zu reiten verstanden. Das war es was ich wollte! Dennoch dauerte es noch mehrere Jahre bis ich zu Sadko Solinski kam. Seine gymnastizierende statt dressierende Arbeit mit Pferden überzeugte mich zutiefst und ich nahm fortan regelmäßig Kurse bei ihm. Diese Art mit Pferden gymnastizierend und pferdegemäß zu arbeiten, ist so ehrlich, natürlich, unspektakulär und effektiv - eine wertvolle und fast in Vergessenheit geratene Kunst, die ich fortführen, lebendig erhalten und weitertragen möchte, für die Pferde und aus Dankbarkeit an Sadko Solinski und an die Pferde für die Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich durch sie gewonnen habe und immer noch gewinne.
Seit Mitte der 90er Jahre regelmäßig Aufenthalte in der Camargue mit Aufbau von Kontakten und Freundschaften zu Züchtern dort und zu südfranzösischen Sattlereien.
Neben der Arbeit mit den Pferden habe ich eine Fachausbildung in Mentoring/Praxisanleitung absolviert und bilde mich in Kinästhetik ( einer Bewegungslehre) ständig weiter.